Pro Ausdauer Training

2014 – pasado

28. Oktober 2014 - gepostet von: rob

Endlich der angekündigte Kurzbericht inklusive kurze  Zusammenfassung 2014.

Es war eine lange Saison mit vielen „Up‘s und Down‘s“. In der 1. Hessenliga haben wir die Klasse solide gehalten. Leider hat es mich im Juni bei einem Trainingswettkampf derb gebeutelt. Zwei Wochen nach dem schweren Sturz im Teamzeitfahren kämpfte ich mich erfolgreich durch die Halbdistanz in Bad Bodenteich. Für den weiteren Saisonverlauf war dieses ein wichtiges Rennen.

Es folgte das erste Highlight, die Challenge Roth. Noch gezeichnet, wurde es nicht zuletzt durch die extreme Hitze ein Rennen der mentalen Stärke. Gesteckte Ziele waren schnell passé. „Ankommen“ hieß es. Es war eines meiner härtesten Rennen. Ich habe erfahren, dass einfach „nur“ Finishen die Brust ganz schön anschwellen lassen kann.

Nach einer zweiwöchigen Regenerationspause folgte ein zweiter Formaufbau für das zweite Highlight, Ironman Barcelona. Das Motto hieß „Enjoy!“. Dies war am frühen Morgen jedoch noch nicht ganz möglich – Starkregen und Gewitter. Braune Sturzbäche schossen die Straßen herunter. Das Rennen musste mit 30minütiger Verspätung starten. Das Schwimmen im Meer war trotz des Wellengangs ein Erlebnis. Körperlich mein bestes Rennen. Leider ereilte mich dann der Pannenteufel und eine nicht professionelle Organisation der spanischen Veranstalter. Ok, wer nur mit einer Patrone losdüst, ist selber Schuld. Keine Hilfe gab es auf der gesamten Strecke. So musste ich das Bike schultern und laufen bis ich irgendwo Luft für mein Vorderrad aufzutreiben konnte. Trotz dieses Fauxpas, der mich meine sub10 kostete stand die Radzeit noch unter 5:15h. Das Laufen war für mich solide. Ziel war unter 4h zu bleiben. Ich weiß, für die nächsten Jahre ist dies meine wichtigste Trainingsdisziplin. Es standen am Ende 10:11:28. Und jede Menge „Enjoy“.

Ein wirklich schöner Saisonabschluss, wobei ich am Ende natürlich noch auf einen Wermutstropfen hinweisen muss. In großen Teilen haben dieses Rennen nicht mehr viel mit einem fairen Triathlon zu tun. Bildet Euch Eure eigene Meinung. Dazu ein paar Fakten:

  • Überholvorgänge auf dem Rad bei nasser Fahrbahn im Kreisverkehr mehrmals rechts (Offizielle in Sichtweite –  null Reaktion)
  • Pulks zwischen 80 und 100 Leuten – Offizielle wurden dem Chaos nicht Herr
  • Verpflegung wurde von Begleitern überall an der Strecke zugereicht, sowohl auf dem Rad als auch beim Laufen (Wozu noch Verpflegungsstellen?)
  • Wenn sich Offizielle mal in die „Tour de France“ ähnlichen Gegebenheiten trauten, fuhren Athleten sogar noch hinter dem Motorrad Windschatten – sprachlos
  • Athleten, die versuchten einigermaßen fair zu radeln, wurden „angeschissen“, da sie ja die riesigen Horden fair vorbei lassen sollten, unglaublich
  • FAZIT: Ironman sieht den Kommerz und Athleten die Hawaii-Quali. Fairness adé – Chapeau!!!

Drafting = Doping … einfach, effektiv, preiswert, gesundheitsfreundlich

Mein Entschluss: Ironman-Races sind nächstes Jahr tabu. Es gibt andere coole Herausforderungen.

 

Impressionen 2014

 

Oh man, was für 11 Tage liegen hinter mir. In einer Bilderfolge würde das so aussehen:

 

 

Es begann mit dem Saalezeitfahren am 15. Juni 2014. Und ganz ehrlich, ich muss sagen ein riesen Spaß mit den hallenser Jungs. Es hätte alles so schön werden können. Platz Zwei im Teamzeitfahren war klar in Aussicht. Das Einzelzeitfahren ließen wir vier ganz locker angehen um genug Kraft zu sparen. Nun das Teamzeitfahren, es lief alles top. Zaschwitz wenige Kilometer vor dem Ziel, kam ich durch eine kleine Welle aus dem Tritt, touchierte meinen Vordermann. Nichts mehr zu machen. Ich stieg bei voller Geschwindigkeit über den Lenker ab. Danke an die riesige Herde Engelchen um mich herum. Prellungen und einen genähten Ellenbogen, das war alles. Für diesen Abgang praktisch unverletzt. Schade um mein Bike, dies ist leider unter meiner Kraft und Gewicht zerbrochen. Aber besser Totalschaden Bike als Totalschaden Fahrer.

Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, fünf Wochen vor der Challenge Roth und einer Woche vor der Halbdistanz  in Bad Bodenteich. Am Donnerstag bekam ich aus ärztlicher Sicht das „Go“ für den Start in Bad Bodenteich mit den Worten: „Ellenbogen wasserdicht abkleben! Und die Thoraxprellung wird weh tun, aber es kann nichts passieren. Wenn ich darauf stehe, kann ich an den Start gehen“.

Ja, ich ging am Sonntag an den Start. Und danke an alle, die mich unterstützen mit Zuspruch, Leihbike und Technischem Wissen.

Bad Bodenteich (HD)

Den größten Respekt hatte ich vor dem Schwimmen, denn die Thoraxprellung nahm mir doch einige Luft. In Bad Bodenteich angekommen hieß es Wassertemperatur offiziell 17,5°C, inoffiziell 15°C. Diese Temperatur war brutal und brachte mich soweit, dass ich nach 200m überlegte aufzugeben, Luftnot, Panik, was nun? Nach ein paar Brustzügen entschloss ich mich erstmal ganz locker weiter zuschwimmen. Ich fand meinen Rhythmus. Das Rennen lief. Auf der Radstrecke erwartete uns zunächst Regen, Hagel und viel Wind, letztendlich auch Sonne. Beim Laufen nahm ich mich bisschen zurück, auch weil mein Magen sich mal wieder ein wenig meldete. Nach dem Zieldurchlauf war ich zufrieden mit der Entscheidung direkt nach dem Sturz sofort wieder die nächste Herausforderung gesucht zu haben. Nun heißt es, Wunden lecker und eine entspannte Vorbereitung auf die Challenge Roth.

Kulinarische Vorbereitung

1. Juni 2014 - gepostet von: rob

 

Auch das gehört dieses Jahr neben Training zur Vorbereitung.

ERNÄHRUNG!

Reisriegel selbergemacht!

Alles natürlich und angeblich besser verträglich als das süße Zeug aus dem Laden. Mal schauen wie es mir und meinem sensiblen Magen mundet und ob es funzt. 

 

 

 

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